Effektiver lernen durch Mindmapping



Ich verwende Mindmapping nun schon seit einigen Jahren und ich könnte nicht mehr darauf verzichten. Durch eine Mindmap verstehe ich den Stoff besser und habe gleichzeitig schon eine Zusammenfassung die sich viel leichter einprägen lässt als ein Text.

Aber gegenüber Neuem ist man in der Regel immer sehr kritisch, deshalb versuche ich dir anfangs einige gute Argumente zu geben, wieso du unbedingt mit Mindmaps arbeiten solltest.

In einem zweiten Schritt werde ich dir erklären wie genau du nun deinen Stapel Bücher, oder was auch immer du gerade vor dir hast, in Mindmaps "verwandeln" kannst.

Zuletzt würde ich dir noch gerne erzählen, wieso es viel einfacher und praktischer für dich ist, mit einer Mindmap Software zu arbeiten.

Mindmapping, effektiv lernen



Warum sollte ich mit Mindmaps arbeiten?

Studien haben gezeigt, dass 90% der Wörter eines Textes eigentlich unrelevant sind.
(der, die, das, und, oder, ein, eine, eines, aber, ....)

Durch Mindmapping lässt du diese ganzen Füllwörter einfach weg, und konzentrierst dich nur noch auf die wesentlichen Schlüsselwörter! Zu Beginn wird es für dich schwierig sein zu erkennen, welches die Schlüsselwörter sind. Doch mit der Zeit wirst du ganz automatisch merken, welche Wörter relevant sind.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Informationen in deinem Gehirn nicht linear, sondern wie ein Netzwerk angeordnet sind (also genau so wie bei einer Mindmap). Wenn ich dich zum Beispiel frage: "Was kannst du mir alles zu dem Namen Roger Federer sagen?", dann macht dein Gehirn wahrscheinlich automatisch Assoziationen zu Wörtern wie Tennis, Schweiz, Mirka, Zwillinge usw. die dir in zufälliger Reihenfolge einfallen. Dein Gehirn gibt dir also auch keinen Text wieder.

Ein linearer Text ist also nicht gerade sehr gehirnfreundlich. Eine Mindmap hingegen ist genau so aufgebaut wie unsere Gedanken. In der Mitte befindet sich das Thema und rundherum knüpfen wir die Informationen an. So eine Mindmap kann sich unser Gehirn also viel besser einprägen als einen linearen Text.

Ein starkes Argument für Mindmapping ist natürlich auch die Zeitersparnis. Wenn ich zum Beispiel irgend ein Kapitel eines Buches lernen muss, dann fasse ich meistens das ganze Kapitel auf einer einzigen Mindmap zusammen und muss nur noch diese einzige Mindmap lernen. Durch die Schlüsselwörter die ich auf der Mindmap habe, kann ich mich dann an den Rest des Inhaltes erinnern.

Somit spare ich nicht nur beim Lernen viel Zeit, sondern vorallem auch beim Wiederholen, da ich nicht das ganze Kapitel noch einmal lesen muss.



Wie erstelle ich eine Mindmap?

Du nimmst ein Blatt Papier und stellst es quer vor dich hin. (Dies hat psychologische Gründe, auf welche ich hier nicht näher eingehen möchte.)

In die Mitte des Blattes schreibst du dann den zentralen Begriff oder das Thema um welches es sich handelt. Rundherum kommen dann die einzelnen Äste mit den jeweiligen Schlüsselwörtern. Achte darauf, dass auf jedem dieser Äste nur ein bis zwei Wörter stehen. Das wird am Anfang nicht gerade einfach sein, aber es zwingt dich zu entscheiden was wirklich wichtig ist.

An diese Äste hängst du dann weitere Äste, auf welche du auch nicht mehr als zwei Wörter schreiben solltest.

Arbeite mit verschiedenen Farben und füge Skizzen oder Bilder hinzu, dann wirst du dich später viel einfacher an diese Mindmap erinnern.



Weshalb sollte ich ich mit einer Software arbeiten?

Durch ein Mindmap Programm kannst du viel einfacher Äste hinzufügen, entfernen und vorallem auch verschieben. Wenn ich eine Mindmap auf die klassische Art erstelle, endet dies bei mir immer im totalen Chaos. Einige Stellen des Blattes sind vollbeschrieben und ich muss zusätzliche Informationen noch reindrängen. Andere Stellen sind leer, weil es einfach unglaublich schwer ist sich den Platz im voraus einzuteilen. Mit einem Programm kann ich die Äste beliebig verschieben, bis sie so auf dem Blatt verteilt sind wie es mir am besten gefällt.

Nun weiss ich nicht ob auch du dazu gehörst, aber ich kann absolut nicht zeichnen. Überhaupt kein Problem. Wenn ich ein Bild brauche gebe ich den Begriff im Google ein, wähle das Bild welches mir am besten gefällt und füge es meiner Mindmap hinzu.
Jeder hat da so seine eigenden Vorlieben für das Mindmapping. Der eine arbeitet lieber am Computer und der andere hat lieber ein Blatt Papier vor sich und zeichnet. Für mich hat sich die Investition in ein Mindmap-Programm auf jeden Fall gelohnt! =)Falls du dich dazu entscheidest mit einem Programm zu arbeiten, schau dir doch mal folgendes Angebot an:



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