Störfaktoren ausschalten



Heutzutage gibt es so viele Störfaktoren, die unser Vorankommen bei Aufgaben deutlich reduzieren. Aber um solche auszuschalten, müssen wir sie zuerst richtig erkennen! Denn viele davon realisieren wir gar nicht mehr richtig, da sie ganz alltäglich sind.

Mögliche Störfaktoren:

  • ständiges Lesen von E-Mails
  • kurz mal checken was auf Facebook läuft
  • SMS und Telefonate
  • Musik
  • Lärm
  • Multi-Tasking




Facebook please, I am trying to work

Durch die ständige Unterbrechung von E-Mails, Sms oder Telefonaten wird es uns praktisch unmöglich gemacht, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Nach einem Telefonat zum Beispiel ist es sehr schwierig, direkt wieder in die Aufgabe hineinzufinden! Zuerst muss man sich mal wieder orientieren: "Also wo bin ich stecken geblieben, wo war ich schon wieder?" Und sobald man dann wieder an der Stelle ist, wo man unterbrochen wurde, kreisen die Gedanken immer noch halbwegs um das Gespräch, welches wir gerade am Telefon hatten. So eine Unterbrechung kostet uns viel mehr Zeit als wir eigentlich denken!

Hier sind meine Tipps gegen die oben genannten Störfaktoren:

  • Während dem Lernen oder während wichtigen Aufgaben das Handy auf "Flugmodus" schalten
  • E-Mails und Facebook maximal einmal pro Tag checken (Ich empfehle sogar weniger, was für mich aber auch sehr schwer einzuhalten ist)
  • Musik ausschalten und wenn nötig Ohrenstöpsel kaufen



Und was ist mit Multi-Tasking?

Der Irrglaube, schneller zu sein in dem man viele Sachen zur gleichen Zeit macht, ist leider immer noch weit verbreitet. Das Gehirn kann sich aber nicht auf mehrere Sachen gleichzeitig konzentrieren, sondern es muss zwischen den Sachen die gleichzeitig gemacht werden immer wieder hin- und herswitchen. Dies wirkt gewissermassen wie ein Störfaktor, da das Gehirn nach jedem Wechsel wieder ein bisschen braucht um den roten Faden wieder zu finden. Forscher beweisen immer wieder, dass Multi-Tasking uneffizient ist. Gerade heute (20.01.2012) habe ich wieder eine Bericht darüber bei "20 Minuten" gelesen:


Multitasker schneiden schlecht ab

Hier eine E-Mail beantworten, dort ein SMS lesen und nebenher ein Filmchen auf Youtube schauen. Wer denkt, mediales Multitasking sei effizient, täuscht sich.

Multitasker



Denn US-Forscher haben herausgefunden, dass Menschen, die im Alltag viele Medien gleichzeitig nutzen, Konzentrationsaufgaben schlechter lösen, als Mediennutzer, die kaum parallel arbeiten.Den Neuropsychologen Lutz Jäncke von der Uni Zürich überraschen diese Ergebnisse nicht: «Beim Medien-Multitasking surfen wir von einem angenehmen Reiz zum nächsten. Konzentration und Selbstdisziplin bleiben auf der Strecke. Denn beim medialen Multitasking lassen wir uns von den Reizen treiben.» Dann ist jener Bereich des Gehirns unteraktiviert, der für die Selbstkontrolle zuständig ist: der so genannte Frontalkortex.Deshalb sei diese Form des Multitaskings vor allem bei Kindern und Jugendlichen problematisch, weil ihr Frontalkortex noch nicht vollständig ausgereift sei, so Jäncke.Heikel seien auch Computerspiele. Der Neuropsychologe konnte nämlich zeigen, dass, wer einen unteraktivierten Frontalkortex hat, besonders tief in die virtuelle Welt eintaucht. Dadurch kann die Selbstdisziplin ab- und das Suchtpotential zunehmen. In seiner neuesten Studie untersucht Jäncke nun spielsüchtige Jugendliche.

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